Page 12 - Baselland Woche Arlesheim - KW 03 - 2025
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DER PRO LIBERTATE BÜCHERDIENST Werbung
Wie sich die Schweiz Fauvette – die stille Front Nacht und Licht –
rettete Grundlagen- Die Bühne und ihre Zeit: Schweizer Soldaten-
buch zur Geschichte Frankreich und Belgien freunde 1914–1918
der Schweiz im Zwei- 1940-44. Die Schweiz stand 1918 am
ten Weltkrieg Die Akteure: Der Militä- Rand des Bürgerkriegs. Ein
rische Nachrichtendienst.
Es ist dem Autor ein Anlie- Roger Masson et ses Co- gütiges Geschick und genü-
gen, die ideologisch ge- pains. gend Mässigung in beiden
wordene Geschichtsschrei- Die Aktionen: Einsatz hin- Lagern haben ihn verhin-
bung über die Schweiz im ter feindlichen Linien. Des- dert. Dass ein durch Teue-
Zweiten Weltkrieg wieder auf gesicherten information. rung, Mangel und Pandemie, die Grippe, ge-
Fakten zu positionieren, vom skandalisie- Der Preis: Bedingungslo- schwächtes Volk im Europa der Revolutionen
renden und vorwurfsvollen Duktus wieder ser Gehorsam. Disziplin konsequent seinen demokratischen, selbst-
auf eine realistische Betrachtungsweise hin- und Aufopferung. bestimmten Weg ging, hat viele Gründe.
zuschwenken. Die Folge: Landung in der Normandie. Einer davon ist der selbstlose freiwillige Ein-
Archivrecherchen (zum Beispiel im Bundes- Autor: Daniel Gehringer / 102 Seiten satz, den Frauen und Männer 1914 bis 1918
archiv Bern und im Deutschen Militärarchiv) Preis: Fr. 9.– statt 19.– zur Linderung der Not der Soldaten und ihrer
und die Prüfung neuer Untersuchungen vor Familien geleistet haben. Persönlichkeiten
allem im Flüchtlingsthema ergeben eine wie die Zürcherinnen Susanna Orelli-Rinder-
moderne und zuverlässige Sicht auf die Be- knecht und Else Spiller (nachmals Züblin-
dingungen der Weltkriegsschweiz und er- Spiller), beide Gründerinnen von bis heute
lauben eine pragmatische Beurteilung der bestehenden grossen Unternehmungen, die
damaligen Entscheidungsträger. Der Blick Genferin Gabrielle Wagnière-Curchod, die
auf die Entstehung und die Chancen der Die Schweiz im 21. Jahrhundert Tessinerin Marietta Crivelli-Torricelli, die Ber-
Reduitidee, die Nachzeichnung der ext- Der Autor betrachtet nerinnen Bertha Trüssel und Emma Müller-
rem schwierigen, aber existenziellen Wirt- hier geistig-kulturelle Vogt, der Basler Emanuel Probst und andere
schaftsverhandlungen mit der Achse und Grundlagen und zivilisa- mehr riefen mit der ganzen Kraft ihres We-
mit den Alliierten, der schweizerische Um- torische Umstände, wel- sens Soldatenstuben, Kriegswäschereien,
gang mit dem Trumpf der Alpentransversa- che Zeit und Zukunft be- ja einen eigentlichen landesweiten Sozial-
len und die Anbauschlacht zeigen den Wil- einflussen. Gegenseitige dienst für die Soldaten und ihre Familien ins
len der Eidgenossenschaft zum Überleben Abhängigkeiten und ge- Leben, dachten an Weihnachtsgeschenke
und zum Erhalt der Unabhängigkeit. meinsame Ursprünge für die Vergessenen, sorgten durch Spen-
führen zu Kernbegriffen densammlungen für die Voraussetzungen
Auch die Flüchtlingspolitik wurde pragma- wie Ethos, Werte, Gesell- solchen Tuns.
tisch gehandhabt, phasenweise verändert schaft, Hochtechnologie,
und dem damals aktuellen Wissensstand Globalisierung, Staat und Die militärische und politische Hierarchie
über den nationalsozialistischen Vertrei- Individuum. Jene Vernet- zeigte sich aufgeschlossen. So war es mög-
bungs- und Vernichtungswillen angepasst. zungen werden offengelegt, nach denen lich, das Notwendige zu tun, um das Ver-
Erst die Verbindung der einzelnen Teilberei- der Staat Schweiz, seine Wirtschaft und trauen einer grossen Mehrheit in die Werte
che, die in diesem Buch erstmals in der not- Kultur in das Geschehen der weiten Welt des Landes zu erhalten. Zu diesen Werten
wendigen Tiefe und Genauigkeit gezeigt eingebunden sind. gehört gewiss vor allen anderen die Freiheit,
wird, ergibt eine Beurteilung, die der Aktiv- dann aber doch auch die praktische, gelebte
dienstgeneration gerecht wird. Die moderne Entwicklung bringt uns Men- Solidarität, ein Licht in der Nacht der Jahre
schen tagtäglich eine Überfülle an Eindrü- 1914 bis 1918.
Einige Sichtweisen und Fehlleistungen, wel- cken, Sinnesreizen, Angeboten von Gütern,
che die Literatur der letzten Jahrzehnte Dienstleistungen, Technik, Möglichkeiten Autoren: Jürg Stüssi-Lauterburg und
prägten, müssen revidiert werden. Das Werk und Ideen. Wohl werden damit geistige Hans Luginbühl / 118 Seiten mit Illustrationen
versucht, die Fehler aufzuzeigen und zu be- und materielle Lebensräume erweitert, / Format 175 x 245 mm
richtigen, Verherrlichungen wie Verunglimp- aber auch Angst geschaffen. ISBN 978-3-85648-159-9
fungen durch realistische Beurteilungen Preis: Fr. 29.– statt Fr. 35.–
zu ersetzen und ein stimmiges Gesamtge- Dieses Buch möchte aus grösseren Zusam-
mälde der Kriegszeit zu zeichnen. menhängen heraus Proportionen aufzei-
gen und immer wieder auf die dunklen und
In diesem Buch wird zudem erstmals ein Ge- hellen Seiten der Zeiterscheinungen ver-
heimnis gelüftet, das im Krieg und in all den weisen. Verbindungen zwischen Geld und
Jahrzehnten danach unentdeckt blieb: Wer Geist sowie Wirtschaft und Politik werden
war «Wiking», der Kopf jener sagenhaften aus übergeordneter Sicht dargelegt. Letzt-
Linie vom Schweizer Nachrichtendienst ins lich gilt: Man hüte sich vor Extremen, vor
Herz des Dritten Reiches? Er informierte die Angstmacherei und Weltuntergangsstim- Die Bücher können bei der
Führung der Armee jeweils in entscheiden- mung, aber auch vor stumpfer Interessen- Schweizerischen Vereinigung
den Momenten über die Gefährdung aus losigkeit und unverantwortlichem Rückzug PRO LIBERTATE mit dem unten-
Deutschland. in die innere Isolation. stehenden Talon oder online
bestellt werden unter:
Autor: Joseph Mächler / 548 Seiten / Autor: Franz Muheim / 172 Seiten /
Format: Fester Einband Format: 14,8 x 21 cm, Kartonierter Einband
ISBN 978-3-9523667-3-8 ISBN 978-3-85717-183-3 https://buch.prolibertate.ch
Preis: Fr. 49.– statt Fr. 79.– Preis: Fr. 20.–
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