Page 1 - Schwarzbuben Woche - KW 46 - 2023
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AARE ZEITUNG, Dienstag, 14. November 2023 | KW 46 | 14. Jahrgang | Inserateannahme: 061 212 99 88 | Redaktion: 062 212 34 94 | info@schwarzbubenwoche.ch
ANDRÉ RIEU WANDERN IN 11. SMART MARTIN
DEN REBEN ENERGY PARTY MÄGLI
Der «Walzerkönig» Noch besteht die Mög- Die Schweizer Ener- Der Berner Foto-
tritt mit seinem Jo- lichkeit, einzelne gol- giebranche traf sich graf hat einen zauber-
hann Strauss Orches- dene Herbsttage bei zum Networking – haften Bildband zum
ter auf seiner grossen einer Wanderung darunter auch die 175-Jahr-Jubiläum
Tournee im nächsten durch die Weinberge Spezialisten der Fach- der Bundesverfas-
Jahr in Lausanne und zu verbringen. vereinigung Wärme- sung kreiert.
Zürich auf. pumpe Schweiz FWS.
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«Wir brauchen
wieder bürgerliche
Lösungen!»
Christian Imark aus Fehren ist seit 2015 im Nationalrat. Der
Präsident der SVP Kanton Solothurn kandidiert nun in der
zweiten Runde gegen die SP-Nationalrätin Franziska Roth für
den Ständerat. Hier ein Überblick, wie der engagierte Natio-
nalrat politisch einzuordnen ist und wohin sein politischer
Kompass für die nächsten vier Jahre führt.
Der bisherige Ständerat Pirmin rechte Wählerbasis hinaus mo-
Bischof (Mitte) ist bereits ge- bilisieren?
wählt. Remo Ankli von der FDP Ihre Panagierstimmen stam-
tritt nicht mehr an. Ihre Kon- men primär aus dem grünen La-
kurrentin ist Franziska Roth von ger. Das ist auch nicht verwun-
der SP. Wie sieht so die Aus- derlich, gilt sie doch allgemein-
gangslage für Sie aus, wie in- hin als sehr linke Politikerin.
takt sind Ihre Chancen? Innerhalb der übrigen Parteien
Christian Imark: Meine Politik konnte ich besser mobilisieren. Bild: zVg
fokussiert primär auf die Wirt- Für den 2. Wahlgang müssen Nationalrat Christian Imark möchte sich im Ständerat für die arbeitende Be-
schaft und das Gewerbe so- sich die Wählerinnen und Wäh- völkerung, das Gewerbe, die Wirtschaft und die Landwirtschaft einsetzen.
wie die Landwirtschaft und die ler entscheiden, ob sie linke Ge-
arbeitende Bevölkerung. Unser werkschafts-Positionen stärken niger Steuern und Abgaben und Der KMU- und Gewerbeverband
Land braucht mehr bürgerliche wollen, oder bürgerliche Politik. mehr persönliche Freiheiten. Kanton Solothurn porträtiert
Lösungen, mehr Freiheit und Ich bin der Meinung, dass mehr So gesehen wäre es nur logisch, Sie im zweiten Wahlgang. Sie
Eigenverantwortung und weni- bürgerliche Lösungen für unser wenn die SVP die SP im Stände- bezeichnen sich als echten Ge-
ger Vorschriften und Verbote. Land dringend notwendig sind. rat ablösen würde. werbler. Wie wollen Sie sich für
Ausserdem wäre es schlecht, die Interessen des Solothurner
wenn nur noch die Stadt Solo- Die SP besetzte in den vergan- Warum sollte man Sie wählen? Gewerbes einsetzen, respek-
thurn im Ständerat vertreten genen 80 Jahren während de- Ich stehe für die arbeitende Be- tive wo drückt der Schuh in der
wäre und die übrigen Regionen ren 68 einen Solothurner Stän- völkerung, das Gewerbe, die KMU-Wirtschaft am meisten?
leer ausgingen. Wer das auch so deratssitz. Wie wollen Sie jetzt Wirtschaft und die Landwirt- Die Unternehmen wünschen Weitere spannende Artikel
sieht, unterstützt meine Kandi- diese Tradition brechen? schaft. In vielen Bereichen sich weniger Bürokratie und lesen Sie auch online.
datur, dann sind die Chancen Die SP vertrat lange Zeit die der Politik brauchen wir wie- Umverteilung, gute Rahmen-
intakt. Arbeiterschaft. Heute ist es pri- der bürgerliche Lösungen. Zum bedingungen, Wettbewerb und
mär die SVP, welche die Stim- Beispiel in der Verkehrs-, Ener- attraktive steuerliche Bedin-
Beim Blick auf die Panaschier- men der arbeitenden Bevölke- gie-, Sicherheits-, Finanz-, So- gungen sowie gute Verkehrs-
statistik im ersten Wahlgang rung erhält. Die Maurer, Zim- zialversicherungs-, Landwirt- erschliessungen.
steht Ihre linke Konkurrentin merleute, Haustechniker, schafts- und Wirtschaftspolitik.
in der Gunst der Mitte-Wählen- Servicekräfte, Bauern, Gastro- Hier sehe ich viel Potential für
den. Wie wollen Sie über ihre nomen, etc. wünschen sich we- mehr bürgerliche Politik. Fortsetzung Seite 3

