Page 1 - Schwarzbuben Woche - KW 26 - 2025
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AARE ZEITUNG, Dienstag, 24. Juni 2025 | KW 26 | 16. Jahrgang | Inserateannahme: 061 212 99 88 | Redaktion: 062 212 34 94 | info@schwarzbubenwoche.ch
LERNWERK- MICHEL HENRIQUE DR. MED.
STATT OLTEN BURREN SCHNEIDER VOJA LAZIC
Die «unsichtbaren Der Geschäftsführer Der Ökonom stellt Der Präsident VABP
Gamechanger» im Bil- der Arrigato GmbH in die Frage, welche gibt Einblick in das
dungsmarkt sind die Frauenfeld weiss, was Schweiz wir wollen – Kräftespiel zwischen
Bildungsmanager. Sie es braucht für die per- ob wir auf Souveräni- den Krankenversiche-
vernetzen ihre Kennt- fekte Südsee-Atmos- tät oder Bequemlich- rungen und der Ärzte-
nisse mit der Erwach- phäre auf der Terrasse keit setzen wollen. schaft.
senenbildung. oder im Garten.
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Advertorial
Geschichte wird in Oberwilerstrasse 20, Binningen
lebendigen Bildern
nacherzählt
Huttwil wird vom 5. bis 31. Juli 2025 mit dem Freilichttheater Mehr Infos auf Seite 7
«Burechrieg» zum Schauplatz urchiger Schweizer Geschichte:
Dabei steht der Bauernkrieg 1653, und damit auch Bauernfüh-
rer Niklaus Leuenberger im Zentrum. Das Publikum erlebt die
grossen politischen und kriegerischen Ereignisse jener Zeit –
den Kampf der Bauern gegen die städtische Obrigkeit und um
mehr Rechte und Freiheiten. OK-Präsident Amos Grädel, gibt
einen Überblick über diese kulturelle Premiere in Huttwil und
einen spannenden Einblick, was das Publikum zu erwarten
hat. Aufgeführt wird das Stück auf dem Hof Spycher-Hand-
werk, den er mit seinen drei Geschwistern gemeinsam führt. Bild: Rolf Sutter
Niklaus Leuenberger, der Bauernführer aus Rüderswil, und seine Familie ste-
Diesen Sommer wird in Huttwil wil und an die Zeit, in der die hen im Mittelpunkt rund um die Geschichte des grössten Volksaufstandes der
das Freilichtspiel «Bure chrieg» Landbevölkerung oder eben die Schweizer Geschichte 1653.
aufgeführt. Ist dies eine Pre- Bauern und die «Obrigkeiten»
miere für Huttwil und wie ist uneins waren. So entstand die nis. Es geht allerdings nur mit anderen Blickwinkel der Ge-
diese Idee entstanden? Idee, genau dieses Thema auf einem starken und zuverlässi- schichten jener Zeit. Zudem ist
Amos Grädel: Das Freilichtspiel die Bühne zu bringen. Huttwil gen Team. es ein Vorteil, da wir viele weib-
«Burechrieg» ist eine Urauffüh- ist der einzige Ort der Schweiz, liche Protagonistinnen haben.
rung – zum ersten Mal findet ein der über einen Bundesbrief ver- Das OK hat sich für das Stück
Freilichtspiel in Huttwil statt. fügt. Und genau dieser Bundes- «Burechrieg» vom Emmenta- Können Sie ganz kurz die Ge-
Walter Rohrbach – ehemaliger brief steht als zentraler Inhalt ler Autor Gerhard Meister ent- schichte des Stückes rund um
Gemeindepräsident und Ge- im Fokus unseres Stückes. schieden. Was fasziniert Sie an den Bauernkrieg von 1653 schil-
schäftsführer des lokalen Ver- diesem Freilichtspiel und wieso dern?
kehrsverein ProRegio Huttwil Sie sind OK-Präsident. Was reizt passt es nach Huttwil? Die Bauern akzeptierten nicht
ist der Initiator. Es sollte etwas Sie an diesem Amt? Das Stück wurde speziell für das mehr länger die Unterdrückung
Neues oder Einzigartiges sein, Ich bin in dieses Amt reinge- Freilichtspiel Huttwil geschrie- der Obrigkeit aus Bern und ha-
wir wollten kein klassisches rutscht. Während den Vorbe- ben – es ist eine Uraufführung. ben sich zur Wehr gesetzt. Im
Gotthelf Theater aufführen. Die reitungen zum ursprünglichen Es ist historisch erwiesen, dass Stück werden drei Aspekte ge- Weitere spannende Artikel
Geschichte des Bauernkrieges «Burechrieg» 2020 trat mein in Huttwil Zusammenkünfte der zeigt: Einerseits die Situation lesen Sie auch online.
ist stark mit Huttwil verbunden, Vorgänger von seinem Amt zu- Bauern aus der ganzen Schweiz von Niklaus Leuenberger mit
fand doch hier in Huttwil eine rück. Ich spielte schon als Kind stattgefunden haben. Dieses seiner Familie und den Bau-
grosse Landsgemeinde inklusive gerne Theater und auch das Or- Thema ist also perfekt auf Hutt- ern, andererseits das Leben der
Bauernschwur statt. Ein Denk- ganisieren von Events macht wil zugeschnitten. Mich persön- Bäuerinnen jener Zeit und zu
mal erinnert noch heute an die- mir Freude. Dies hat mich mo- lich fasziniert, wie der Autor guter Letzt die Haltung der Ber-
sen geschichtsträchtigen Mo- tiviert, diese Herausforderung Gerhard Matter die Geschichte ner Obrigkeit.
ment, an Niklaus Leuenberger, anzunehmen. Für mich ist dies aus der weiblichen Perspektive
den Bauernführer aus Rüders- ein tolles und lehrreiches Erleb- erzählt. Dies beleuchtet einen Fortsetzung Seite 3

